Am 01. März starten vier Frauen ihre Ausbildung zur Busfahrerin beim Stadtverkehr und bei der LVG. Nach bestandener Prüfung werden Sie den Kreis der 33 Kolleginnen verstärken. „Dies ist erst der Anfang“, erläutert Gerlinde Zielke Pressesprecherin des Stadtverkehrs. „Unser Ziel ist es, den Anteil der Busfahrerinnen sukzessive immer weiter zu erhöhen“.

Andreas Ortz (47), derzeit Geschäftsführer zweier regionaler Eisenbahnunternehmen, wird Nachfolger von Willi Nibbe, Geschäftsführer der Stadtverkehr Lübeck GmbH (SL), der Lübeck Travemünder Verkehrsgesellschaft mbH (LVG) sowie der Stadtwerke Lübeck Holding GmbH. Einen entsprechenden Vorschlag der Findungskommission bestätigten die Gesellschafterversammlungen der SL und der Stadtwerke Lübeck Holding GmbH in ihren Sitzungen bereits am 16. Februar 2017. Heute wurde der Vertrag unterzeichnet.

Willi Nibbe geht nach 14 Jahren Geschäftsführertätigkeit in den Ruhestand. Sein Vertrag wird bis zur Übernahme der Geschäftsführung durch Andreas Ortz bis zum 31. Juli verlängert.

Andreas Ortz blickt auf eine erfolgreiche Tätigkeit als Geschäftsführer bei den Unternehmen NBE nordbahn Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG mit Sitz in Kaltenkirchen und der cantus Verkehrsgesellschaft mbH mit Sitz in Kassel zurück. Er hat seinen Wohnsitz in Hamburg, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Aufgrund eines Streikaufrufes der Gewerkschaft ver.di stehen am Mittwoch, den 01. März die Linienbusse des Stadtverkehrs von Betriebsbeginn 3.00 Uhr an still. Das Ende des Streiks wurde nicht bekannt gegeben. Die Priwallfähre in Travemünde wird nicht bestreikt. Die ServiceCenter am ZOB in Lübeck und in Travemünde sind geschlossen. Alle Linien der Lübeck-Travemünder-Verkehrsgesellschaft werden planmäßig bedient. Dies sind die Linien 30, 31, 32, 33, 35, 38, 39 und 40.

14 Schülerinnen und Schüler der Schule Tremser Teich besuchten heute Vormittag den Stadtverkehr am Ratekauer Weg. Der Technikkurs war mit besonders technikinteressierten Teilnehmern zum Thema Elektrik in Begleitung ihres Fachlehrers in das Verkehrsunternehmen gekommen. Neben der Werkstattbesichtigung und wichtigen Informationen zu den Ausbildungsberufen Mechatronik und Hochvolttechnik stand vor allem die praktische Arbeit an Fahrzeugen im Vordergrund. „Für die jungen Leute ist es wichtig, realitätsnah die Ausbildungsberufe kennen zu lernen. Dies bringt mehr Sicherheit und erleichtert die bevorstehende Berufswahl, sagt Robert Westerdorf, Techniklehrer an der Schule Tremser Teich.